Samstag, 29. November 2014

Göttlich verloren von Josephine Angelini

Hallo liebe Lesedetektive,

es tut mir leid, dass ich euch so lange kein Buch mehr vorgestellt habe, aber ich habe es leider zeitlich nicht geschafft.


Heute habe ich den zweiten Teil der Göttlich-Trilogie für euch.


Viel Spaß :)



Lesedetektiv-Göttlich verloren
Göttlich verloren-Josephine Angelini

Originaltitel: Dreamless
Reihe: Göttlich-Trilogie

Verlag:Dressler Verlag
Seitenanzahl: 510
Erscheinung: 2012

Thalia












Handlung:

Helen muss die Hölle gleich zweifach durchstehen: Nachts schlägt sie sich durch die Unterwelt, noch schlimmer quält sie tags, dass Lucas und sie sich unmöglich lieben dürfen. In der Unterwelt trifft Helen auf Orion. Je mehr Zeit die beiden miteinander verbringen, umso näher kommen sie sich. Dann geschieht etwas völlig Unerwartetes, das ausgerechnet Orion und Lucas zum Zusammenhalten zwingt: Die Häuser Scion werden vereint und ein neuer Trojanischer Krieg scheint unausweichlich!

Meine Meinung:

Das Cover ist - wie schon beim ersten Teil - wirklich schön gestaltet, obwohl wieder ein Model darauf abgebildet ist, diesmal mit blauen Haaren. So sind auch Kleinigkeiten verändert worden, die das Buch deutlich der Reihe zuordnen, es aber dennoch als einzelnes Werk zuordnen, wie z.B. der Blickwinkel des Models oder eben die Haarfarbe. Sehr gut gelungen also!

Die Idee vom trojanischen Krieg finde ich noch immer trotz des enttäuschenden ersten Teils fantastisch, weswegen ich diesen Teil doch noch lesen musste, allerdings nicht ohne vorher meine Erwartungen ein gutes Stück zu senken. 
Und so lässt sich auch sagen, dass dieser Teil einiges mehr an Spannung zu bieten hat als der erste. Das lag an den folgenden Punkten.

Der Schreibstil war zwar noch immer derselbe wie im ersten Teil, aber nun hatte ich mich ja bereits an ihn gewöhnt. Außerdem ist die Autorin nicht mehr so stark zwischen den Charakteren gesprungen, womit der Spannungskurve um einiges geholfen war.

Und damit wäre ich auch schon beim nächsten Punkt. Die Charaktere rücken in diesem Werk doch deutlich in den Vordergrund. Zwar findet sich auch in diesem Teil keine charakterliche Besonderheit, aber besonders Orion bringt etwas Frische in die gesamte Handlung. Auch habe ich jetzt einige Vorlieben bzw. Abneigungen für/gegen die Personen entwickeln können. Denn was wäre ein Buch ohne persönlichen Bezug? 
Zusammengefasst sind die Charaktere in diesem Teil längst nicht mehr so platt wie im Ersten, was das Lesen deutlich witziger und spannender gestaltete. Allerdings sticht auch keiner besonders hervor oder bleibt lange im Gedächtnis.

Fazit

Insgesamt war der Spaßfaktor in diesem Werk also deutlich größer als im ersten Teil. Das lag auf der einen Seite daran, dass ich mich nun an den etwas ungewöhnlichen Schreibstil gewöhnt hatte, und auf der anderen Seite mich besser in die Charaktere hineinversetzen konnte, sodass ich einen größeren Bezug zu der Geschichte herstellen konnte.
Allerdings muss man dazu sagen, dass ich meine Erwartungen nach dem enttäuschenden ersten Band stark heruntergeschraubt hatte, sodass ich auch dieses Buch nicht als funkelnden, auffallenden Stern am literarischen Himmel beschreiben würde.


& & & & &
3 von 5 Sternen

Und, was meint ihr? Habt ihr nach dem ersten Teil abgebrochen oder ward ihr ganz begeistert?

Euer Buchdetektiv

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen